Hinweis zu Farbfiltern
Wer ausschließlich in JPG fotografiert, kann das auch in der Kamera digital einstellen.
Nikon: Picture Control
Canon: Bildstil
Sony: Kreativmodus
Panasonic: Bildstil
Fujifilm: Filmsimulation
Olympus: Bildmodus
Das hat aber keine Auswirkung auf im RAW Format aufgenommenen Bilder. Hier kann man das allerdings auch in der RAW Bearbeitung erledigen. Ich nehme gern mal einen Filter zur Hand und da ich in Fach 1 JGP speichere und im zweiten Fach RAW habe ich so sofort schon eine Kontrolle ob es so wird, wie ich es mir vorgestellt habe.
Was passiert also mit einem Filter?
Einfach gesagt, hellt der jeweilige Farbfilter den eigenen Farbton auf und dunkelt die Komplementärfarbe im Graustufenbild ab. Komplementärfarben sind diejenigen Farben, die sich im Farbkreis gegenüberstehen.
Warum ich gern mal einen Farbfilter verwende
Auch in der Digitalfotografie bieten Farbfilter bei bestimmten Motiven – besonders in der Schwarzweiß-Fotografie oder bei extremen Lichtverhältnissen – entscheidende Vorteile. Sie optimieren den Kontrast optisch vor der Aufnahme und entlasten die Sensor-Dynamik, was mit einer reinen Software-Nachbearbeitung nicht vollständig erreicht werden kann.
Authentischeres Filmkorn und Look:
Für Liebhaber von Vintage-Looks oder Film-Emulationen erzeugen die echten physikalischen Eigenschaften von Glasfiltern ein authentischeres Bildverhalten, das in der Nachbearbeitung nur aufwendig nachgebaut werden kann
